Die 10 beliebtesten Horrorfilme der 2000er
Zu den Favoriten
Die ersten Horrorfilme erschienen noch am Anfang des 20. Jahrhunderts. Viele Filmliebhaber besuchten täglich Kinos, um sich den Film über den Dracula anzuschauen, den ersten Horrorfilm über Vampire in seiner Art. In der Folgezeit wurden die Filme farbig, was den Regisseuren die Möglichkeit gab, dem Zuschauer die ganze Atmosphäre der Schaurigkeit wiederzugeben.

In den 90er und 2000er Jahren kann man Horrorfilme in einige Kategorien aufteilen. Im Großen und Ganzen wurden ganz viele gute Horrorfilme gedreht, es gab aber auch nicht wenige billige Streifen darunter. In diesem Artikel möchten wir die populärsten und besten Horrorfilme aufzählen, die sich bei den Zuschauern nicht nur durch ihre Bühnenbilder, sondern auch durch ihre spannende Handlung eingeprägt haben.


Sleepy Hollow


Sleepy Hollow
1999 kam der Film unter dem Titel „Sleepy Hollow“ in die Kinos, die Regie von welchem von Tim Burton geführt wurde. Für die Hauptrolle in seinem Film lud Burton den berühmten Johnny Depp ein. Nach diesem Film arbeiteten der Schauspieler und der Regisseur noch mehrmals zusammen.

Nach der Handlung des Films kommt ein intelligenter Detektiv und Doktor Ende des 17. Jahrhunderts in die USA in den kleinen Ort Sleepy Hollow, um eine Reihe von mysteriösen Mordfällen aufzudecken. Im Laufe der Ermittlung stellt es sich heraus, dass diese Morde von einem kopflosen Reiter begangen werden, und seine Opfer sind gar nicht zufällig.

Der Film wurde einer der kostspieligsten für seine Zeit. Für den Streifen wurden vom Regisseur und von den Produzenten 100 Millionen US-Dollar ausgegeben. Das weltweite Einspielergebnis von „Sleepy Hollow“ belief sich auf 200 Millionen US-Dollar, was zu jener Zeit gar nicht so wenig war.


Amityville Horror – Eine wahre Geschichte


Amityville Horror
Die nächste Neuverfilmung von „Amityville Horror“ erschien im Jahre 2005. Andrew Douglas erbot sich dazu, Regie davon zu führen. Für alle war es eine Überraschung, dass die Rolle des Bösewichts von Ryan Reynolds gespielt wurde, der bisher nur in Jugendkomödien auftrat. Seine neue Gestalt fand Ryan ganz gut. Genau nach diesem Film spielte der Darsteller in solchen Filmen wie „Blade“, „Green Lantern“, „Safe House“ und „X-Men Origins: Wolverine“.

Im Gegensatz zu dem Original des Films spielt sich die Handlung von „Amityville Horror“ in der jetzigen Zeit ab. Eine junge Frau mit drei Kindern und ihrem neugebackenen Mann ziehen in ihr Traumhaus ein, das sie für Pfennige gekauft haben. Am Anfang läuft alles perfekt, bis ihr Haushund eines Tages sich den Tod holt. In der Folgezeit fängt der Stiefvater an, sich sehr seltsam und aggressiv zu verhalten. Später findet die Frau, um ihre Familie zu retten, den Ausweg aus dieser Situation, und die Familie verlässt das ominöse Haus.

Trotz dass der Film ein Remake ist, kann man ihn auch als Sequel bezeichnen, da sich die Handlung nach den traurigen Geschehnissen in Amityville im Jahre 1976 abspielt. Das Budget dieses  Horrorfilms betrug 19 Millionen Dollar. Der Film spielte 57 Millionen US-Dollar ein.  


Zimmer 1408


Zimmer 1408
Es ist für niemanden ein Geheimnis, dass in den meisten Horrorfilmen wenig bekannte Schauspieler auftreten. Wenn aber in solchen Filmen große Stars mitwirken, bekommen sie zu 95% einen großen Erfolg. Genau solch ein Film unter dem Titel „Zimmer 1408“ des Regisseurs Mikael Håfström nach einer Kurzgeschichte von Stephen King kam im Jahre 2007 in die Kinos.

Ein Schriftsteller im reifen Alter namens Mike Enslin, der ein Fortleben nach dem Tode und alles, was damit zusammenhängt, kategorisch ablehnt, reist durch unterschiedliche Ecken der USA, die einen schlechten Ruf haben. Nach jeder seiner Visiten entlarvt er die Mogeleien, die mit Geistern und Gespenstern verbunden sind, und bringt die Betrüger ans Licht, die damit Geld verdienen. Zum wiederholten Male besucht Mike ein Hotelzimmer, wo noch kein einziger Gast bisher lebend herauskam. Dieses Mal wird es aber richtig ernst.

Der Film „Zimmer 1408“ wurde einer der Kassenerfolge von 2007 und spielte 132 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 19 Millionen ein. Die Hauptrolle übernahm John Cusack, eine der Nebenrollen spielte Samuel L. Jackson. Beim Anschauen von diesem Horrorfilm bekommt man auch heute noch Gänsehaut.


Sinister


Sinister
2012 drehte der Regisseur Scott Derrickson, der bisher durch solche Horrorfilme wie „Hellraiser V – Inferno“ und „Der Exorzismus von Emily Rose“ berühmt war, einen Film unter dem Titel „Sinister“. Laut den Bewertungen der Filmkritiker wurde dieser Streifen wirklich schaudererregend. Die Atmosphäre der Friedlichkeit kann sich in diesem Film in Sekundenschnelle so ändern, dass der Zuschauer darum bittet, das Licht anzumachen.

Die Familie des ehemals bekannten Schriftstellers Ellison Oswalt, der eine Kreativitätskrise erlebt, zieht aus einer Metropole in eine Kleinstadt um, wo sie ein kleines Haus kauft. Auf dem Dachboden findet der Schriftsteller einen Kofferprojektor und mehrere Aufnahmen. Er schaut sich diese Aufzeichnungen jede Nacht an und begreift, dass dort echte Massenfamilienmorde gefilmt wurden. In dieser Zeit fängt die Tochter von Ellison an, sich sehr merkwürdig zu benehmen.

Scott Derrickson ist der richtige Profi in seinem Fach, denn bei dem Budget von nur 3 Millionen US-Dollar sammelte der Film im Kino 87 Millionen ein. Zum richtigen Durchbruch wurde dieser Film für den Schauspieler Ethan Hawke, der zu jenem Zeitpunkt an seiner Popularität verlor.


Der Nebel


Der Nebel
Der Autor von solchen Kunstwerken wie „Die Verurteilten“ (Originaltitel: „The Shawshank Redemption“) und „The Green Mile“, der Regisseur und Drehbuchautor Frank Darabont wollte seit langem einen weiteren Film nach einem der Werke von Stephen King drehen. Das gelang ihm erst im Jahre 2007. Dieser Film nimmt mit Recht einen der höchsten Plätze unter den Horrorfilmen weltweit ein.

Nach einer Verkettung von Umständen finden sich in einem Supermarkt einer Kleinstadt etwa Hundert Menschen ein. Nachdem mehrere militärische Experimente dort unglücklich verlaufen sind, öffnete sich in der Stadt ein Portal zu einer anderen Welt, woher diverse Kreaturen herauskriechen, welche die Stadtbewohner auffressen. David Drayton mit seinem minderjährigen Sohn werden auch zu Gefangenen des Supermarkts. Genau er muss der Anführer einer der Gruppen werden, die versuchen, in dieser Hölle zu überleben.

Nach der Meinung von den Zuschauern und Kritikern wurde diese Rolle die beste Rolle von Thomas Jane in seiner Karriere und übertraf sogar solche Filme wie „Deep Blue Sea“ und „The Punisher“. Diesen Film schaut man sich im gleichen Atemzug an, und das Filmende wird für diejenigen, die das Werk vom König des Schreckens nicht gelesen haben, ein richtiger Schlag. Das Budget dieses Streifens betrug 15 Millionen US-Dollar, das weltweite Einspielergebnis belief sich aber auf 57 Millionen.


Paranormal Activity


Paranormal Activity
Im Jahre 2009 herrschte in allen Kinos der Welt eine angespannte Atmosphäre beim Zuschauen des Films „Paranormal Activity“. Dieser Horrorfilm wurde in einem neuen Format gedreht. Seine Neuartigkeit bestand darin, dass der Zuschauer die Hälfte des Films nur durch das Objektiv einer versteckten Kamera beobachten konnte, und genau solche Szenen jagten auf die Zuschauer eine richtige Angst ein.

Laut Handlung zieht das junge Paar Katie und Micah in ein neues Haus ein, wo sie vorhaben, ihre Familie zu vergrößern. Seit dem ersten Tag trägt sich in dem Haus ein richtiges Teufelswerk zu. Das Paar beschließt, in dem ganzen Haus Aufnahmegeräte zu platzieren, und schon am nächsten Tag sind sie darüber entsetzt, was sie dort sehen. Danach nehmen die jungen Leute die Dienste der Geistlichen und Dämonologen in Anspruch, können aber das Übel aus dem Haus doch nicht vertreiben.

Für einen Horrorfilm sammelte „Paranormal Activity“ sehr viel ein, und zwar 157 Millionen US-Dollar bei einem Budget von nur 15 Millionen. Hauptsächlich wird das kleine Budget durch billige Bühnenbilder und wenig bekannte Schauspieler erklärt. Trotzdem erzeugt der Film des Regisseurs Oren Peli ein neues Untergenre unter den Horrorfilmen. Neben den fünf Teilen von „Paranormal Activity“ prägte sich der Regisseur durch mehrere Teile von „Insidious“ ein.


Gothika

Gothika

Bevor Halle Berry zur Catwoman und Robert Downey junior zum Iron Man wurden, traten sie zusammen in dem Film von Mathieu Kassovitz unter dem Titel „Gothika“ im Jahre 2003 auf. Bisher wurde der Regisseur durch den Psychokrimi „Die purpurnen Flüsse“ berühmt.

Die Psychotherapeutin Dr. Miranda Grey ist in der Ehe mit ihrem Mann, der gleichzeitig ihr Chef ist, sehr glücklich. Mit ihrer Arbeit ist sie auch zufrieden, sie ist nämlich eine Ärztin, die sich um die problemhaften Patienten einer psychiatrischen Klinik kümmert. Alles bricht zusammen, als sie in einem Krankenhausbett in einer Gefängniszelle aufwacht. Nun muss Miranda herausfinden, warum sie an dem Tod ihres Mannes beschuldigt wird.

Der Psychothriller „Gothika“ sammelte im Filmverleih 140 Millionen US-Dollar bei dem Budget von 40 Millionen ein. Die hervorragende Besetzung gibt dem Zuschauer die Möglichkeit, sich den Film mit Spaß anzusehen. Man muss auch die ausgezeichnete Handlung betonen, die den Zuschauer bis zur letzten Minute in Spannung hält.


The Others

The Others
Im Jahre 2000 kam der Horrorfilm „The Others“ in die Kinos, der von einem wenig bekannten spanischen Regisseur Alejandro Amenábar gedreht wurde. Die Hauptrolle in dem Film übernahm die hoch gefragte Hollywood-Darstellerin Nicole Kidman. Einer der Produzenten wurde Tom Cruise. Der Film von Amenábar jagt auf den Zuschauer jede Minute Angst ein. Das Ende des Horrorfilms wurde von einigen Ausgaben als eins der unvorhersehbarsten bezeichnet.

Die Handlung des Films spielt sich am Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Grace Stewart, eine liebevolle Mutter und Ehefrau, wartet auf ihren Geliebten von der Front. In einem Moment fangen in dem Haus merkwürdige Sachen an. Grace glaubt, dass es die Geister von den Menschen sind, die das Haus früher bewohnten, aber es ist nicht alles so einfach, wie sie denkt.

Nach der Meinung von zahlreichen Filmkritikern wurde der Film von Alejandro Amenábar richtig schaudererregend, und die Kunstgriffe, die von den Drehbuchautoren angewendet wurden, gelten als die ersten ihrer Art. Durch diese Fakten und dank dem blendenden Schauspiel von Nicole Kidman spielte der Film weltweit 209 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 17 Millionen ein. Man soll auch anmerken, dass sowohl der Film selbst als auch seine Autoren und Darsteller eine Reihe von Auszeichnungen erhielten.


The Ring


The Ring
Der US-amerikanische Horrorfilm „The Ring“ ist eine Neuverfilmung des gleichnamigen japanischen Films. In den 2000er Jahren war es generell angesagt, günstige ausländische Filme neu zu verfilmen und Kassenschlager daraus werden zu lassen, man denke nur an den Film „Departed – Unter Feinden“ von Martin Scorsese. Im Jahre 2001 machte sich der Regisseur Gore Verbinski an solche Arbeit, der bisher solche Komödien wie „Mäusejagd“ und „The Mexican“ drehte. Man muss zugeben, dass der adaptierte Horrorfilm richtig blutstockend wurde.

In Jugendkreisen kursiert die Legende über eine geheimnisvolle Videokassette. Wenn man sich eine Minute dieser Aufnahme anschaut, klingelt es, und jemand flüstert mit einer schaurigen Stimme, dass diejenigen, die sich vor dem Bildschirm befinden, nur noch sieben Tage haben. Über diese Legende erfährt die Journalistin Rachel Keller. Sie sieht es aber sehr skeptisch, bis sie sich die Aufnahme selbst anschaut und das Klingeln hört. Nun muss sie das Geheimnis der ominösen Kassette entschlüsseln, um am Leben zu bleiben.

Der Film „The Ring“ sammelte 249 Millionen US-Dollar bei einem Budget von 48 Millionen ein. Die Hauptrolle übernahm Naomi Watts, die in der Folgezeit sehr populär wurde. Der Regisseur Gore Verbinski wurde nach diesem Film hauptsächlich durch die Trilogie „Fluch der Karibik“ berühmt.


Final Destination

Final Destination
2000 begann der Regisseur James Wong eine Geschichte, die 12 Jahre dauerte, und zwar die Filmreihe unter dem Titel „Final Destination“. In diesen Filmen war der Schrecken nicht so, wie die Zuschauer es gewohnt waren. Dort gab es keine Toten, keine Monster und keine Gespenster. Der Zuschauer schrack vor einem gewöhnlichen Unglücksfall zurück, der mit den Filmprotagonisten jede Sekunde passieren kann.  

Eine Schulreise nach Paris von Alex Browning und seiner Klasse endet noch vor dem Abflug. Wie erleichtert und erstaunt die Klassenkameraden sind, als das Flugzeug noch beim Abheben explodiert und in der Luft abstürzt. Nach einigen Monaten beginnen die durch ein Wunder überlebenden Teenager, einer nach dem anderen unter mysteriösen Umständen ums Leben zu kommen. Alex meint aber nicht, dass diese Todesfälle einfach zufällige Unfälle sind.

Zu dem damaligen Zeitpunkt kann man das Budget dieses Films in Höhe von 23 Millionen US-Dollar als ausreichend für Horrorfilme bezeichnen. Die Produzenten waren mit den Einnahmen zufrieden, der Film sammelte nämlich 113 Millionen US-Dollar ein. Aus der Besetzung dieses Horrorfilms ist Seann William Scott heutzutage immer noch sehr populär. Der Regisseur James Wong führt auch von dem dritten Teil Regie und befasst sich danach mit Fernsehserien.
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